Satzung Studie

1) Der Name des Vereins lautet: Mosaik Kulturzentrum e.V. 

Stand : 22.11.2021

Inhaltsverzeichnis

 

§ 1    Name und Sitz des Vereins

 

  • Der Verein führt den Namen „Mosaik KulturzentrumV.“
  • Ihr Sitz und die Verwaltung sind in Offenbach am Main. Sie ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Offenbach am Main eingetragen.
  • Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2    Der Vereinszweck

 Der Verein verfolgt im Rahmen seiner Tätigkeit gemäß § 3 der Satzung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordung (§§ 51 ff. AO). Zweck des Vereins ist die Förderung der unterschiedlichen Kulturen, Religionen im Sinne des § 52 Abs. 2 Nr. 2 AO und Nationen und die Förderung der Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe sowie die Förderung internationaler Gesinnung, Toleranz und Völkerverständigung.

 

  1. Erweiterung & Förderung der sozialen Kompetenzen von Schüler/Schülerinnen und Jugendlichen, insbesondere durch Kursangebote wie z. B. Denkspiele, Leseclub
  1. Kinder- und Jugendarbeit
  2. a) Förderung der Integration von Kindern und Jugendlichen
  3. b) Förderung von Kindern und Jugendliche in außerschulischen Aktivitäten
  4. c) Durchführung von Jugend Mentoring-Programmen
  5. d) Zusammenarbeit mit öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe sowie Bildungseinrichtungen
  1. Organisation von sozialen und kulturellen Veranstaltungen
  1. Förderung der Entwicklung vom individuellen Lebenskonzept durch Ethik-und Religionsunterricht. Der Verein steht als lokaler Ansprechpartner für Fragen rund um islamische Religion zur Verfügung bzw. die Grundlagen des Islams werden vermittelt
  1. Durchführung der Veranstaltung über die türkische Diktion und Aussprache
  1. Ehrenamtspauschale, pauschale Aufwandsentschädigungen und Übungsleiterpauschale nach § 3 Nr. 26 f. EStG, unter anderem Honorare sind gestattet
  1. Die Förderung der Erziehung, Erwachsenen- und Berufsbildung durch Seminare
  1. Die personelle, technische und finanzielle Unterstützung von gemeinnützigem Träger und Vereinen (§ 58 Abgabenordnung)
  2. Die Durchführung von Projekten, die die Förderung von Schülern, Jugendlichen, Migranten, Zuwanderer, Geflüchteten und weitere Zielgruppen beabsichtigt

 

  1. Die Pflege eines vielfältigen sozialen Lebens und gegenseitigen Toleranz

 

  1. Der Verein legt besonders Wert auf Netzwerkarbeit mit verschiedenen Gruppen und Personen aus unterschiedlichen Kulturen und Religionen, um Vorurteile abzubauen. Ferner beabsichtigt unser Verein gegen jegliche Art von Menschenfeindlichkeit mit Partnern zusammenzuarbeiten
  1. Durchführung von Projekten für die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege, wie zum Beispiel durch Stadtradeln & Cleen up Day
  1. Die Förderung des bürgerlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger Zwecke
  1. Bei der Verwirklichung der Ziele hat die Zusammenarbeit unter anderem mit Vertretern der Stadtverwaltung, Bürgerschaften, Kirchen, Verbänden und Vereinen, Kindergärten, Schulen und Hochschulen, Presse, Funk und Fernsehen eine wesentliche Bedeutung

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

Die Mittel des Vereins sind ausschließlich zu satzungsgemäßen Zwecken zu verwenden.

 

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

Niemand darf durch Vereinsausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

Der Ersatz von Aufwendungen (Telefon, Porto, Fahrtkosten etc.) sowie ein Entgelt für die nebenberufliche Tätigkeit kann bis zu einem Betrag von insgesamt 450€ nach § 3 Nr. 26 a EStG ohne Nachweis steuerfrei erfolgen, wenn sich Aufwendungen und Entgelt ausschließlich auf Tätigkeiten des ideellen Bereichs oder des Zweckbetriebbereiches beziehen.

Auszahlungen von mehr als 450€ müssen in vollem Umfang durch die Vorlage von Einzelnachweisen (bei Fahrtkosten auch durch Anwendung von Pauschalbeträgen nach den lohnsteuerlichen Vorschriften) nachgewiesen werden.

 

Der Verein verfolgt keine politischen Absichten.

Die Ziele und Zwecke werden insbesondere verwirklicht durch:

  • die Durchführung von Bildungs- und Informationsveranstaltungen zu kulturellen, historischen, sozial- und gesellschaftlichen Themen
  • die Durchführung von Veranstaltungen, die der persönlichen Begegnung und zum von Kulturen, Geschichte, Religion, Sitten und Bräuche, die sozialen Gegebenheiten und die Art und Weise der Lebensgewohnheiten der Völker dienen und somit für das Verständnis untereinander, sowie für die Respektierung der bestehenden  Verschiedenheiten wirbt und dadurch einen Beitrag zum Frieden und zur Freundschaft zwischen den Völkern leistet
  • Der Verein stellt sich dabei die Aufgabe, eine Einrichtung aufzubauen, die neben ihrer vorrangig religiösen Funktion auch Möglichkeiten für interreligiöse und zivilgesellschaftliche Begegnungen bieten soll, um einen Beitrag für eine Plurale Gesellschaft und zur Verständigung beizutragen. Die Vereinsräumlichkeiten geben diesen religiös-kulturellen Charakter wieder. Ein Raum der Stille, sowie Seminarräume und eine Bibliothek sind vorhanden
  • Einrichtung von Spendenfonds für humanitäre, soziale und religiöse Hilfsprojekte auf nationaler und internationaler Ebene. Ferner arbeitet der Verein mit Hilfsorganisationen gegen Armut, Opfer von Naturkatastrophen und Flüchtlingen zusammen
  • Der Verein organisiert soziale, kulturelle und künstlerische Veranstaltungen (zur Förderung von Kunst und Kultur nach § 52 Abs. 2 Nr. 5 AO) verschiedener Kulturen oder kooperiert mit anderen Institutionen. Er organisiert verschiedene Kurse nach den jeweiligen lokalen Bedürfnissen und Anforderungen
  • Der Verein kümmert sich zu seinen Gunsten um die Herausgabe von Informationsbroschüren oder anderer Medien und richtet eine Internetseite ein.
  • Der Verein hilft Kindern und Jugendlichen bei den Hausaufgaben und bietet bei Bedarf Nachhilfekurse an.  

§ 4 Mitglieder

 

Die Mitglieder sind:

 

  1. Fördermitglieder (beitragspflichtig)
  2. Stimmberechtigte Mitglieder (beitragspflichtig)
  3. Ehrenmitglieder (beitragsfrei)

 

§ 5 Erwerb und Beendigung der Mitgliedschaft

 

  • Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, die sich bereit erklären, die Vereinszwecke und – Ziele aktiv oder materiell zu unterstützen.
  • Der Verein ist offen für alle Menschen, die die Satzungszwecke unterstützen, unabhängig von Rasse, Herkunft, Religion und Geschlecht.
  • Die Mitgliedschaft wird auf schriftlichen Antrag durch Beschluss des Vorstandes erworben. Gegen eine ablehnende Entscheidung des Vorstandes kann der Antragsteller Beschwerde einlegen, über die die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.
  • Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod, bei juristischen Personen auch durch Verlust der Rechtspersönlichkeit. Der Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorsitzenden.
  • Der Vereinsausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes, wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat, die Voraussetzungen der Satzung nicht mehr erfüllt oder trotz Mahnung mit dem Beitrag für drei Monate im Rückstand bleibt, so kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden.
  • Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach Mitteilung des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet. Bis zur nächsten Mitgliederversammlung ruhen die Rechte und Pflichten des Mitgliedes.
  • Bei Ausscheiden eines Mitgliedes aus dem Verein oder bei Vereinsauflösung erfolgt keine Rückerstattung, etwa eingebrachter Vermögenswerte. So wird dieser Verein selbst entscheiden, wem er sein Vermögen übertragen möchte.

 

§ 6 Mitgliedschaftsrecht

 

  1. Fördermitglieder haben das Recht, Vorschläge zu Aktivitäten des Vereins zu machen und Informationen zu erhalten.
  2. Stimmberechtigte Mitglieder haben alle gesetzlichen Mitgliedsrechte.
  3. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie stimmberechtigte Mitglieder mit Ausnahme des Stimmrechts.

§ 7 Mitgliedsbeiträge

 

Die Höhe des Beitrages und dessen Fälligkeit wird von der Mitgliederversammlung bestimmt.

 

 

§ 8 Organe des Vereins

 

Die Organe des Vereines sind

 

  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vorstand.

 

§ 9 Mitgliederversammlung

 

  • Der Mitgliederversammlung gehören alle Vereinsmitglieder mit je einer Stimme an.
  • Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal alle zwei Jahre statt. Sie wird vom Vorstand schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Einladungsfrist beträgt zwei Wochen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Es gilt das Datum des Poststempels. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied des Vereins schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Einladungen können der Umwelt zu liebe auch per E-Mail an die letzte bekannte Adresse der Mitglieder verschickt werden. In diesem Fall gilt das Eingangsdatum der E-Mail.
  • Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert. Auf schriftliches Verlangen von mind. 10 % aller Vereinsmitglieder hat der Vorstand binnen sechs Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Dem Antrag der Mitglieder muss der gewünschte Tagesordnungspunkt zu entnehmen sein.
  • Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn die Hälfte der Mitglieder anwesend oder durch Vollmacht vertreten sind. Sie wählt aus ihrer Mitte einen Versammlungsleiter. Beschlüsse werden, sofern die Versammlung nicht etwas anderes bestimmt, offen durch Handaufheben mit Stimmenmehrheit getroffen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
  • Zur Satzungsänderung und zu Beschlüssen über die Auflösung des Vereins ist abweichend von drei Viertel der in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen, mindestens die Mehrheit aller Vereinsmitglieder erforderlich. Zur Satzungsänderung und zu Beschlüssen über die Auflösung des Vereins ist eine Dreiviertelmehrheit der in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen ausreichend.

§ 10 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

 

  1. In der Mitgliederversammlung hat jedes stimmberechtigte Mitglied eine Stimme. Ein Mitglied kann für die Versammlung ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigen.
  2. Die Art der Abstimmung bestimmt die Versammlungsleitung. Es muss geheim abgestimmt werden, wenn ein anderes Mitglied dies beantragt.
  3. Ein Antrag ist angenommen, wenn er mehr als die Hälfte der anwesenden Stimmen auf sich vereint. Stimmenthaltungen gelten als abgegebene Stimmen. Zur Änderung der Stimmen erforderlich.
  4. Beschlüsse sind unter Angabe des Abstimmungsergebnisses in der Protokollführung zu unterschreiben.
  5. Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:
  1. Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes
  2. Entlastung des Vorstandes
  3. Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrages
  4. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes
  5. Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins

§ 11 Vorstand

 

  • Der Vorstand besteht aus sieben Personen. Die Amtszeit beträgt vier Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt, bis Nachfolger gewählt sind.
  • Der Vorstand wählt aus seiner Mitte eine/n Vorsitzende/n und eine/n Stellvertreter/in. Wiederwahl ist zulässig.
  • Der Vorstand beschließt über alle Vereinsangelegenheiten, soweit sie nicht eines Beschlusses der Mitgliederversammlung bedürfen. Er führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus.
  • Der Vorstand trifft auf Verlangen eines Vorstandsmitgliedes nach Absprache mit den anderen Vorstandsmitgliedern zusammen. Die Einladung zu Vorstandssitzungen erfolgt schriftlich oder mündlich unter Einhaltung einer Einladungsfrist von mindestens drei Tagen. Der Vorstand ist bei Anwesenheit von vier Mitgliedern beschlussfähig. Er fasst Beschlüsse mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
  • Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren schriftlich oder fernmündlich erklären. Schriftlich oder fernmündlich gefasste Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Vorstand zu unterzeichnen.
  • Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von dem/der Vorsitzenden und dem/der Stellvertreter/in jeweils einzeln vertreten.
  • Der Vorstand kann durch Beschluss als besonderen Vertreter gemäß § 30 BGB einen hauptamtlichen Geschäftsführer bestellen, der die laufenden Geschäfte des Vereins führt und Vorgesetzter der hauptamtlichen Vereinsmitarbeiter ist. Entscheidungen über Arbeitsverträge, Kündigungen sowie Mitgliedsaufnahmen und Ausschlüsse bleiben dem Vorstand vorbehalten.
  • Der Geschäftsführer hat die Pflicht zur Teilnahme an den Mitgliederversammlungen und das Recht und auf Verlangen des Vorstandes die Pflicht an den Vorstandssitzungen teilzunehmen. Er hat auf allen Sitzungen Rederecht und ist den Vereinsorganen gegenüber rechenschaftspflichtig.
  • Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen der nächsten Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.

§ 12 Vereinsfinanzierung

 

  • Die erforderlichen Geld- und Sachmittel des Vereins werden beschafft durch:
  1. Mitgliedsbeiträge
  2. Spenden und Zuschüsse
  3. Bei Bedarf Kursgebühren
  4. Einnahmen durch Projekte
  • Die Mitglieder zahlen die Mitgliedsbeiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung. Zur Festlegung der Beitragshöhe ist eine einfache Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.

§ 13 Auflösung des Vereins

 

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins den Mitgliedern angekündigt worden ist. Dieser Beschluss bedarf einer Mehrheit von drei Viertel der stimmberechtigten Mitglieder. Bei Auflösung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, zwecks Verwendung zur Förderung der Religion oder Völkerverständigung zu überlassen.

 

§ 14 Inkrafttreten

 

Diese Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

 

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